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Controller

Controller sind die Manager Ihrer Daten


Controller haben primär die Aufgabe, den Datenaustausch zwischen mehreren Komponenten im Server zu steuern. Ziel ist dabei, Ausfälle zu reduzieren, die Sicherheit zu verbessern, die Geschwindigkeit der Datenübertragung oder die Speicherkapazität zu erhöhen. Grundsätzlich wird zwischen Software- und Hardware-Controllern unterschieden, wobei für Server die Software-Controller eher zu vernachlässigen sind. Sie belasten zum einen die CPU des Systems und verfügen zum anderen nicht über die Vielzahl an Eigenschaften, welche Hardware Controller aufweisen.


Im Server haben Controller die Aufgabe, mehrere unabhängige Festplatten miteinander zu verbinden und die Lese- sowie Schreibzugriffe zwischen den verbundenen Festplatten zu steuern. Dies geschieht in dem so entstandenen RAID-Festplattenspeicher, wobei RAID für Redundant Array of Independent Disk steht. In diesem Zusammenschluss steuert der Controller unter anderem die Spiegelung der Daten. Ist beispielsweise eine Festplatte kaputt, kann sie ausgetauscht werden ohne den Betrieb zu unterbrechen. Der Controller übernimmt anschließend wieder die Integration in den gesamten Festplattenkomplex mittels konfigurierter RAID-Levels. Am häufigsten werden hierfür RAID-Level 0, RAID-Level 1 und RAID-Level 5 genutzt. Aber bevor die Frage der RAID-Levels geklärt wird, steht das Thema Schnittstelle an – welcher Controller ist mit welcher Festplatte kompatibel?


SAS oder SATA Schnittstelle


Bei der Wahl des richtigen Hardware-Controllers sind die im Einsatz befindlichen Festplatten entscheidend. Diese verfügen über eine SAS- oder SATA-Schnittstelle. Während eine HDD-Festplatte mit einer SATA-Schnittstelle mit eben jenem Pendant sowie einer SAS-Schnittstelle beim Controller verbunden werden kann, arbeitet eine Festplatte mit einer SAS-Schnittstelle ausschließlich mit dem gleichen Gegenüber.


Controller und ihre RAID-Levels


RAID Level 0


Obwohl häufig im Einsatz, ist dieses Level eigentlich nicht RAID – denn ihm fehlt die Redundanz. Eine Absicherung mittels Spiegelung der Daten findet nicht statt. Hier kommt es zu einer Trennung der Daten in Blöcke und diese werden dann auf die verschiedenen Platten verteilt. Entsprechend können mehrere Platten zur gleichen Zeit beschrieben und ausgelesen werden, was wiederum die Leistungsfähigkeit steigert.


RAID Level 1


Bei diesem verwendeten Level werden die Daten einer Festplatte komplett auf einer zweiten gespiegelt. Fällt eine Platte aus, sind die Daten dort gesichert.


RAID Level 5


Statt die Daten zu spiegeln, laufen hier mindestens drei oder mehrere HDD-Festplatten in einem Verbund. Während nun auf der einen Platte Nutzerdaten gespeichert werden, finden weitere passenden Kontrollinformationen ihren Platz auf der zweiten Festplatte. Beim Ausfall einer Festplatte werden die fehlenden Daten aus der Parität berechnet.

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