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Heute sind wir in unserer Niederlassung im schönen Lilienthal, beim MUSTANG® systems Enterprise Solution Team – Ihr Spezialist für schlüsselfertige IT- und Server-Lösungen für Forschung & Lehre, Unternehmen und Dienstleister. Anke und Rolf Heinßen sind mit zwei Jahrzehnten Erfahrung und voller Leidenschaft dabei. Unter dem Leitsatz „Wir beraten! Sie geben vor!“ und „enjoy the experience“ für Ihre ganz persönliche Lösung.

Interview geführt durch Lilly
(Mitarbeiterin der Memorysolution GmbH)


Lilly:
Wie dürfen es sich unsere Leser bei Euch hier in Lilienthal vorstellen?

Anke: Unsere Niederlassung befindet sich am Rande Bremens in einem Gewerbegebiet in Lilienthal. Hier haben wir neben sehr gut nutzbaren Räumen für Produktion, Administration sowie Vertrieb, einer guten Verkehrsanbindung für unseren Lieferanten und Abholer, zusätzlich noch nahezu perfekte Rahmenbedingungen für die meisten unserer Kollegen für den täglichen Weg zur Arbeit. Das ist auch ein Stück weit ein kleiner positiver Beitrag zum ökologischen Fußabdruck, den wir da setzen können, wenn wir nicht eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend reisen müssen, um zur Arbeit zu kommen und das finden wir hilfreich und gut.

Rolf: Anfangs war es ja noch ein wenig eng bei uns, aber mittlerweile konnten wir genau die Räumlichkeiten für uns gewinnen, die uns vom ersten Tag an vorschwebten – ein wenig Geduld, aber auch eine entsprechend positive Entwicklung der Niederlassung hat uns da sehr geholfen. Damit haben wir bei uns mittlerweile eine Produktions- sowie Lager- und Logistikfläche erreicht, mit der wir heute neben anspruchsvollen Einzelfertigungen nach dem klassischem Manufakturprinzip ebenso Aufgabenstellungen auf der Grundlage von Serienfertigungen im Tagesgeschäft realisieren. Mal schauen, wo uns die nächsten Entwicklungsschritte in den nächsten Jahren noch so hinführen.


Lilly:
Wie viele seid Ihr im gesamten MUSTANG® systems -Team?

Anke: Wir sind hier am Standort Lilienthal mittlerweile mit 8 Personen beschäftigt und haben seit Anfang 2019 einen weiteren Kollegen im Außendienst, der sich zunächst im Schwerpunkt um den Markt „wissenschaftlich geprägte Rechenzentren“ kümmert.

Rolf: Darüber freue ich mich im Besonderen sehr, weil ich davon überzeugt bin, dass wir mit Mike-Alexander Bischoff einen Mitstreiter gefunden haben, der nicht nur das Potenzial und den nötigen Biss hat, sondern auch dank seiner technischen Expertise im Enterprise-Lösungsgeschäft einen wichtigen Beitrag zur weiterhin positiven Entwicklung unserer Niederlassung leisten wird.


Lilly:
Wie lange gibt es MUSTANG® systems schon?

Anke: Die Niederlassung Lilienthal wurde exakt am 01.02.2016 mit anfangs zwei Mitarbeitern – genau, Rolf und ich waren’s – gegründet. Somit wir also nunmehr bereits im „verflixten“ dritten Jahr unseres „Abenteuers“ und staunen immer wieder, wie schnell das alles ging und was sich vor allem in dieser Zeit so alles getan bzw. verändert hat. Insgesamt sind Rolf und ich seit mehr als 20 Jahren in diesem Business unterwegs und kennen die Gesetzmäßigkeiten des Marktes also ganz gut.


Lilly:
Wie läuft ein Projekt zur Realisierung einer individuellen IT-Systemlösung bei Euch ab?

Rolf: Wir sind ja in einem sehr breit gefächerten Markt im IT-Lösungsgeschäft – vom kleinen Start-Up, über KMUs, Service Provider, Consulter, Industrie und in erheblichem Umfang im akademisch- wissenschaftlichen Umfeld – unterwegs. Daher ist eine solche Aufgabe nicht zuletzt dem Kundenklientel und den damit verbundenen unterschiedlichsten technischen- sowie kaufmännischen Anforderungsprofilen geschuldet. Diese kann manchmal ein bereits von Kundenseite komplett durchdachtes Lösungspaket sein, das lediglich einer realen Umsetzung durch unser Assemblierung-Team bedarf. Da sehen wir uns also eigentlich als kompetenter Dienstleister mit qualifiziertem Assemblierungs-Personal. Meist jedoch ist es weitaus mehr, nämlich das sogenannte „weiße Blatt Papier“ mit genau dem Leben zu füllen, dass dem Kunden sozusagen „seine“ individuelle Lösung liefert. Das ist die tägliche und spannende Herausforderung, die ich an meinem Job so mag und die wir hier wohl auch ganz gut beherrschen. Also kurz und knapp formuliert: der Kunde fragt an, wir machen uns Gedanken, stellen das System oder die Systeme zusammen, assemblieren, testen, installieren, was zu installieren ist und liefern schlüsselfertig zum Kunden – das war’s.


Lilly:
Wie sind zwischen Euch beiden die Aufgaben aufgeteilt? Wer kümmert sich um was?

Anke: Das ist eigentlich ganz einfach und funktioniert auch richtig gut zwischen uns beiden. Ich bin als Branch Managerin zuständig für die Niederlassung, sorge dafür, dass sie funktioniert, sehe mich als Ideen- bzw. Impulsgeber für ständige Verbesserung und Optimierung der internen Prozesse in allen Bereichen. Strategie-Entwicklung und Visionen sind für mich kein Fremdwort, mit dem ich nichts anfangen kann, sondern ein Teil meiner täglichen Arbeit.

Rolf: Da ich weiß, was alles dazu gehört, einen Haufen Männer „in der Spur“ zu halten und vor allem, immer den Blick nach vorn zu richten, bin ich extrem froh, dass da jemand ist, auf den ich mich zu 100% verlassen kann. Nicht zuletzt darum kann ich als Director HPC Solutions meinen Fokus mit aller Kraft auf das Lösungsgeschäft ausrichten. Dazu zählt neben den klassischen Sales- Aufgaben im technischen Vertrieb ebenso die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten wie auch die der Kollegen und Mitarbeiter, sowie das ständige Sondieren des Marktes für neue, innovative Produkte, Lösungen und Prozesse in unserem Fokusmarkt.


Lilly:
Mit welchen Eigenschaften ergänzt ihr euch?

Anke: Also ich denke, wir beide sind nicht immer leicht zu handhaben (manche sagen auch „im positiven Sinne anstrengend“), aber ich denke, wir sind unter anderem spontan, kreativ und konstruktiv – immer mit dem Fokus auf die Entwicklung der Niederlassung sowie den Auf- bzw. Ausbau und Vertiefung unserer Kundenkontakte, wo uns eine gute und partnerschaftliche Verbindung sehr wichtig ist und nicht nur das anonyme B2B-Geschäft.

Rolf: Vielleicht könnte man noch ergänzen, dass insbesondere ich nicht immer frei bin von Impulsivität, aber das würde ich jetzt auch mal als positive Eigenschaft bewertet sehen, weil da jemand ist (sitzt gerade neben mir), der mich in der Regel immer wieder zurückholt und einen diplomatischen Weg nahelegt. Ich presche halt manchmal mit Hochgeschwindigkeit voran und stelle das Ziel auf Platz 1 und übersehe dabei auch schon mal eine rote Ampel. Das passt aber insgesamt schon ziemlich gut so mit uns beiden…


Lilly:
So individuell wie die Aufträge, sind sicher auch die Anforderungen. Jedoch was würdest Du sagen, Rolf, ist insbesondere grundsätzlich das Wichtigste bei der Umsetzung?

Rolf: Da gibt es für mich drei Grundlegeln, die ich versuche, so gut wie möglich umzusetzen: 1. den Kunden in jeder Beziehung „verstehen“, denn er hat ein Problem, dass er irgendwie lösen muss, 2. ihn unter Berücksichtig von technischen und Budget-orientierten Rahmenbedingungen auf dem Weg zur Lösung mitzunehmen und 3. von „seiner“ neuen Lösung zu begeistern, denn nur dann haben wir eine Win-Win-Situation für beide Seiten geschaffen und nur dann ist die Aufgabe für uns gut erfüllt. Dass dabei manchmal Ergebnisse herauskommen, die der Kunde bis dato nicht auf dem Zettel hatte, darf man aus meiner Sicht ebenso also gutes Ergebnis bezeichnen.


Lilly:
Was macht Euch an Eurem Job am meisten Spaß?

Anke: Das Entwickeln von Ideen, Strategien und das Einbringen und Umsetzen von Visionen, das ist, wie ich schon erwähnt hatte, das, was ich mir sozusagen „auf die Fahne geschrieben“ habe für meine tägliche Arbeit bei der Memorysolution. Die Entwicklung von Instrumenten und Inhalten für die kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse sind das, was mir echte Freude bereitet. Und man mag zwar oft glauben, es funktioniert gut in seinem Arbeitsumfeld und wundert sich dann, dass es immer noch „ein kleines Stückchen“ besser geht. Genau das ist meine persönliche Philosophie: es geht immer noch ein wenig besser, effizienter, schneller, schlanker usw., das treibt mich an. Dass das Ganze nur mit Vertrauen einer innovativen und kreativen Geschäftsleitung funktioniert, dürfte klar sein und das empfinde ich auch genau so.

Rolf: Ich finde es faszinierend und spannend, unser riesiges Produkt-Portfolio für IT-Systemlösungen über eine solch große Bandbreite an Kunden- und Aufgabenprofilen abbilden zu können. Und es macht mir wahnsinnig Freude, zu erkennen, wie auch alle anderen in unserem MUSTANG® systems-Team nahezu gierig darauf sind, sich und die Prozesse ständig zu verbessern, um die individuellen Lösungen für unsere Kunden optimal zu realisieren. Wir leben sozusagen alle im Prinzip den Manufaktur-Gedanken unter Berücksichtigung formaler Rahmen-Bedingungen einer ISO 9001:2015-Zertifizierung und den strengen Regeln einer ESD-konformen Fertigung. Das ist kein Selbstgänger…


Lilly:
Was gefällt euch an Memorysolution am meisten?

Anke: Neben der Tatsache, dass es sich insgesamt um eine ziemlich coole Truppe handelt, gefällt mir an der Memorysolution besonders, dass ich als Branch Managerin weitgehend frei von formalen Zwängen innerhalb des Unternehmens (Danke Gerald…) die Niederlassung wirklich gestalten kann. Sie zu steuern und zu organisieren, die „richtigen Knöpfe an den richtigen Stellen“ zu drücken, die richtigen Personen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort einzusetzen und sie von unserer Arbeit und unseren gemeinsamen Zielen zu begeistern: das gefällt mir jeden Tag aufs Neue.

Rolf: Zunächst meine volle Zustimmung zu dem, was Anke gesagt hat. Ich stelle jeden Tag sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis fest, dass unsere tägliche Arbeit und Engagement wertgeschätzt wird und wir auf dem richtigen Weg sind mit unserer Niederlassung. Mir ist schon noch klar, dass man sich ein solches Vertrauen zunächst ein Stück weit mit Qualität und Know-how erarbeiten muss, aber darum ist so etwas noch lange nicht selbstverständlich. Das positive Vertrauen in unsere Arbeit schätze ich sehr und darüber freue ich mich umso mehr.


Lilly:
Was war euer bisher tollstes Erlebnis bei der Memorysolution?

Rolf: Ich glaube, da darf ich jetzt einfach mal für uns beide sprechen. Das war unser erster Einzelauftrag für >1,5Mio €, den wir bereits Ende 2016 bei einer großen deutschen Forschungseinrichtung platzieren konnten. Dass wir den Job am Ende in allen Prozess-Abläufen bis hin zur finalen schlüsselfertigen Übergabe Anfang 2017 auch ziemlich erfolgreich zum Abschluss bringen konnten, freut einen natürlich umso mehr. Die Zusammenarbeit mit diesem Institut existiert übrigens nicht nur bis heute weiter, sondern sie hat uns auch weitere Cluster-Upgrades für >2Mio € ermöglicht. Also offensichtlich alles richtig gemacht.

Anke: Wir sollten aber auch nicht vergessen, wie sehr es uns gefreut hat, als wir – exakt nach Businessplan unserer Niederlassung – am Standort unseren Umzug in die neuen Produktions- und Lagerräume realisieren konnten. Mit dieser deutlichen Vergrößerung sind wir in der Lage, neben individuellen Einzel-Lösungen genauso zu assemblieren wie auch effiziente Serienfertigungen mit oder ohne kompletter Vorinstallation, Remote Access-Points für externe Installationsroutinen etc. abzubilden.


Lilly:
Ihr habt täglich wirklich einen straffen Zeitplan und viel zu tun. Bei was könnt ihr in Eurer Freizeit am besten etwas abschalten und neue Energie tanken?

Anke: Freizeit heißt für mich ein gutes Buch, ohne das geht es gar nicht. Freizeit bedeutet für mich aber auch Treffen, Quatschen und Kochen mit Freunden, Musik hören (manchmal auch die von Rolf…), mit unserem Wohnmobil bei schönem Wetter einfach loszufahren und runterzukommen und neue Energie zu tanken. Das brauche ich schon bei unserer vollen To-do-Liste, die jeden Tag auf dem Zettel steht.

Rolf: Das mit dem Abschalten ist schon so eine Sache, aber ich praktiziere es mit so viel wie möglich Fahrradfahren in der Natur (und ganz allein, ich bin da selber mein größter Gegner auf der Strecke), gemeinsames Musik machen mit meiner Akustik-Band und mittlerweile fixt mich sogar die Arbeit im Garten an. Und ja, Freunde zum Schnacken treffen, das ist definitiv gesetzt.


Anke und Rolf, vielen Dank, dass wir bei Euch reinschauen und Euch besser kennenlernen durften.

memorysolution.de